26.03.2007
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Ein kurzes Plädoyer für das Radfahren Das Rad ist auf kurzen und mittleren Strecken ein elegantes Fortbewegungsmittel. Es kostet nicht mehr Zeit als mit dem Auto. Jedenfalls nicht nennenswert. Vielleicht sogar weniger, weil man optimalere Wege findet. Auf der anderen Seite spart man nicht nur Sprit, sondern auch noch den Nerv um die Parkplatzsuche. Ein Radfahrer parkt in der Regel fast an der Eingangstür und spart sich "Extrarunden". :-) Radfahren ist was für Faule. Einfach draufsetzen und losfahren - man muß nicht erst "ins Studio", sondern nur auf den Sattel fallen und ist schon unterwegs. Apropros Studio: Warum man sich freiwillig in einer Halle auf ein Spinningbike oder einen Ergotrainer setzt, vielleicht noch bei schönstem Sonnenwetter....? Ja aber wenn es kalt ist oder regnet? Wenn man sich entschließ, nicht nur bei Ausflugswetter unterwegs zu sein, kann man Schritt für Schritt die Vorstellung erweitern, bei welchen Wetterbedingungen Radfahren angenehm ist. Es kann auch ohne Heizgebläse warm sein, mit durchdachter Kleidung ist +30°C ebensowenig ein Problem wie -10°C. Wer bedauert wen? Manchmal frage ich mich, ob Autofahrer mich bedauern, wenn sie mich von ihrem bequemen Platz hinter dem Lenkrad bei "widrigem" Wetter auf dem Fahrrad sehen. Aber wenn man es nicht durch die Windschutzscheibe betrachtet:
Autohasser? Nein, es ist weder meine Weltanschauung noch würde ich auf die Idee kommen, einen Umzug mit dem Fahrradhänger zu probieren. Aber wenn sich es sich anbietet, bin ich wesentlich lieber auf 2 als auf 4 Rädern unterwegs... |
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