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Lutherjahr

 
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Schrat
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BeitragVerfasst am: 09.12.2016, 18:29    Titel: Lutherjahr Antworten mit Zitat

Liebe Leser,

im nächsten Jahr jähren sich 500 Jahre der Anschläge der 95 Thesen an die Schloßkirche zu Wittenberg und jetzt schon erscheinen so allerlei Artikel und Stellungnahmen anlässlich des bevorstehenden Ereignisses. Heiner Geißler hat ein Buch herausgegeben, in welchem er die Lehre von der Erbsünde nicht mehr für zeitgemäß hält. An anderer Stelle wurde dieses Thema schon behandelt.Als "Botschafterin" wurde die bekannte "Bischöfin" Kässmann dafür eingesetzt, obwohl diese m.E. ziemliche Glaubensmängel aufweist und Luther sich deshalb m.E. im Grabe umdrehen würde, wenn er es könnte und davon erführe.

Die heutige evangelische Kirche ist weit ab von dem, was Luther vorschwebte und er mit viel Mühe und Einsatz seines Lebens hervorgebracht hat.

Aber auch Luther selbst ist unabhängig davon nicht ohne Kritik. Natürlich in erster Linie von Seiten der katholischen Kirche, und in manchen Dingen haben sie sogar Recht. Die katholische Kirche hat dann auch eine Gegenreformation hervorgebracht. Das schmälert aber nach meiner Meinung die Leistung Luthers für die Glaubensfreiheit aber auch für das deutsche Volk und die deutsche Sprache nur unwesentlich.

Im Internet tritt jetzt jemand auf, der sich zur Aufgabe gestellt hat, Bibelstellen zu untersuchen, die falsch übersetzt wurden. Er nennt sich "Kommentator888"

https://www.youtube.com/watch?v=yCV-a1RMSkE

Luther ist nicht von falschen und tendenziösen Übersetzungen ausgenommen. Seine zentrale Lehre war ja "Rechtfertigung allein durch den Glauben ohne Werke".

Römer 3:28 wurde von ihm falsch übersetzt:
.28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Damit gerät er in Widerspruch zu etlichen Aussagen des NT, u.a. dem was Jakobus aber auch was Jesus Christus selbst sagte. Jakobus hob ja hervor, daß Glaube ohne Werke tot sei.

Der Punkt ist zum einen dieser Zusatz "allein", der im Urtext nicht vorkommt und zum anderen, daß oft von "Werken" ganz allgemein die Rede ist. Der Bibeltext spricht aber von Gesetzeswerken.

Meine katholische Bibelübersetzung von Hempel, Stenz und Kürzinger gibt Römer 3:28,29 wie folgt wieder:


Zitat:
Denn wir sind der Überzeugung, daß der Mensch gerecht werde durch Glauben, ohne Zutun von Werken des Gesetzes. 29 Oder ist Gott nur der Gott der Juden? Nicht auch der Heiden? Ja, auch der Heiden


Insofern ist die Aussage des Paulus nicht im Widerspruch zu den Aussagen des Jakobus und Jesu Christi selbst. Es geht in Römer 3:28 nicht um gute Werke ganz allgemein. Das ist eine deutliche Aussage der Bibel, daß der wahre Glaube auch Werke hervorbringt, die diesem Glauben entspringen. Paulus meint diese speziellen Gesetzeswerke, die nur den Juden gegeben wurden und nur für die Juden galten. Apg 15:28,29 stellt das ja auch klar, daß diese nicht mehr gelten. Abgesehen von den ewig geltenn 10 Geboten, die nicht ausdrücklich erwähnt werden brauchten.
.
Nur in dieser Aussage, daß allein der Glaube ausreiche (also dann ein toter Glaube ohne Werke) liegt Luther leider nicht richtig.


Im allgemeinen kann ich dem Kommentator888 zustimmen. Die Einschränkung besteht darin, daß wir unter der Erbsünde sind, d.h. die Unvollkommenheit und Neigung zur Sünde
geerbt haben und deshalb in dieser und jeder Hinsicht immer wieder "fallen" werden. Deshalb ist Jesus Christus gestorben, damit das auch durch seinen Sühnetod abgegolten ist. Deswegen sagte sprach Paulus ja von sich selber als von einem "elenden menschen", weil er diesen Gegensatz in sich spürte, daß er dem Geiste nach durchaus das Gute und Gerechte und Gestzmäßige tun wollte, es aber immer wieder nicht schaffte!

Sicher wird ein von Christus Erlöster nicht andauernd grob sündigen, also die Sünden,
die von Paulus in dem Film auch zitiert werden, und wenn wir trotz unserer
ernsthaften Anstrengungen sündigen und bereuen, dann ist diese Sünde mit dem
Sühnetod abgegolten. Insofern haben wir dann nichts mehr mit Sünde zu tun und
müssen uns nicht andauernd mit Selbstvorwürfen überhäufen.

Nichts destrotrotz verdanken wir Luther sehr viel und sollten für seine Arbeit dankbar sein, aber in diesen und jenen Dingen hat auch er geirrt. Wir sollten weder auf der einen noch auf der anderen Seite vom Pferd fallen. In dieser Sache ist Luther auf's Pferd gestiegen und auf der anderen Seite wieder heruntergefallen.

Gruß
vom Schrat
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Schrat
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BeitragVerfasst am: 21.02.2017, 17:01    Titel: Luthers Judenhass mal etwas näher beleuchtet Antworten mit Zitat

Liebe Leser,

ob die Welt und besonders Deutschland eigentlich viel verdankt, ist Luther auch heute noch, vielleicht heute sogar noch mehr als früher, eine "umstrittene" Gestalt. Und was in Verbindung damit immer gerne angeführt wird, ist sein "Judenhass"?

Aber ist das wirklich so? Sollte man nicht einmal den Hintergrund für diesen angeblichen Judenhass beleuchten?

Im folgenden Artikel wird der geschichtliche Hintergrund einmal beleuchtet:

http://quer-denken.tv/notorisch-ueberforderte-gestalt/

Es gab und gibt ja nun, das kann man als Bibelkenner und Kenner der Geschichte nicht leugnen, leider auch Juden, die Christus abgelehnt haben und auch jeden Bemühungen widerstehen, Christus anzunehmen. Diese haben die ersten Christen sehr schlimm verfolgt. Stephanus wurde von ihnen zu Tode gesteinigt. Selbst Luther hat in seinen frühen Jahren den Juden gegenüber anders gehandelt, wie in seinen späten Jahren. In seinen jungen Jahren suchte er sie noch zu gewinnen. Und dieser Abfall reicht ja weit hinter Jesus Christus zurück und Gott hatte im voraus sein Gericht wegen diesem Abfall vorausgesagt. Und genauso wie vorhergesagt, ist es auch gekommen.

Deswegen sind die Juden als Ganzes nicht verloren, denn derselbe Gott lässt durch Sacharja und auch durch Paulus vorhersagen, daß ein Überrest, der dann für alle Juden steht, Christus einmal annehmen wird. Juden werden in der künftigen Weltregierung unter Christus noch eine führende Rolle spielen. Judenhass ist daher unangebracht.

Gruß
vom Schrat
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Deria
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BeitragVerfasst am: 21.02.2017, 18:50    Titel: Re: Luthers Judenhass mal etwas näher beleuchtet Antworten mit Zitat

Schrat hat Folgendes geschrieben:
Selbst Luther hat in seinen frühen Jahren den Juden gegenüber anders gehandelt, wie in seinen späten Jahren. In seinen jungen Jahren suchte er sie noch zu gewinnen.

Genau, und weil die Juden die Ansicht Luthers nicht teilten, hat seine anfängliche Sympathie in Hass umgeschlagen. Wir dürfen trotz Luthersympathie auch die Tatsachen sehen.

Schrat hat Folgendes geschrieben:
Und dieser Abfall reicht ja weit hinter Jesus Christus zurück und Gott hatte im voraus sein Gericht wegen diesem Abfall vorausgesagt. Und genauso wie vorhergesagt, ist es auch gekommen.

Bleib am Teppich, Schrat! Du willst damit doch hoffentlich nicht sagen wollen, dass Luther nur Werkzeug Gottes war und deshalb die Juden dann auf einmal weniger lieb hatte?

Schrat hat Folgendes geschrieben:
Deswegen sind die Juden als Ganzes nicht verloren, denn derselbe Gott lässt durch Sacharja und auch durch Paulus vorhersagen, daß ein Überrest, der dann für alle Juden steht, Christus einmal annehmen wird. Juden werden in der künftigen Weltregierung unter Christus noch eine führende Rolle spielen. Judenhass ist daher unangebracht.

Und was hat deine Auslegung mit der von Liebe in Hass umgeschlagene Vorgehensweise Luthers zu tun?

Luther mag mit seinen Thesen und mit seiner Bibelübersetzung viel Gutes getan haben. Aber kann viel Gutes viel Schlechtes relativieren?
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Schrat
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BeitragVerfasst am: 21.02.2017, 20:40    Titel: Luthers unausgeglichene nd extreme Reaktion auf die Juden Antworten mit Zitat

Liebe Deria,

Luther war halt zur Zeit seines Judenhasses ein alter Mann, der ziemlich undifferenziert und zu pauschal hinsichtlich der Juden agiert hat. Und im Alter erreichen manche Eigenschaften
eine unangenehmen Höhepunkt.

Auch in anderne Bereichen, hat er manchmal extrem und unausgeglichen reagiert. Da könnte man so manches anführen und das betraf dann leider auch die Judenfrage.

Gruß
vom Schrat
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Deria
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BeitragVerfasst am: 21.02.2017, 21:17    Titel: Re: Luthers unausgeglichene nd extreme Reaktion auf die Jude Antworten mit Zitat

Schrat hat Folgendes geschrieben:
Liebe Deria,

Luther war halt zur Zeit seines Judenhasses ein alter Mann, der ziemlich undifferenziert und zu pauschal hinsichtlich der Juden agiert hat. Und im Alter erreichen manche Eigenschaften
eine unangenehmen Höhepunkt.

Auch in anderne Bereichen, hat er manchmal extrem und unausgeglichen reagiert. Da könnte man so manches anführen und das betraf dann leider auch die Judenfrage.

Gruß
vom Schrat

Und wenn es so gewesen wäre. Ein Grund mehr, ihn eher in aller Stille in der Versenkung verschwinden zu lassen, als so zu ehren.
Es kann ja nicht sein, dass der eine, der diese "unausgeglichenen Gedanken" hat, wie du es fast schon liebevoll nennst, verdammt wird, der andere jedoch dafür verehrt wird. Ich glaube, da sind auch die Lutheranhänger zu wenig ausgeglichen. Und immerhin wurden Luthers wirre Gedanken bezüglich der Juden später, viel später verwirklicht.
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BeitragVerfasst am: 29.05.2017, 15:14    Titel: Kirchentags-Ergüsse Antworten mit Zitat

Liebe Leser,

Margot Käßmann auf dem Kirchentag 2017:

"Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern - Da weiß man woher der braune Wind weht"
http://www.epochtimes.de/politik/welt/margot-kaessmann-bezeichnet-bundesbuerger-mit-zwei-deutschen-eltern-und-vier-deutschen-grosseltern-als-nazis-a2128314.html

Ich halte dagegen, auch wenn 2 Elternteile und 4 Großeltern deutsch sind oder waren:

Das vierte Gebot:
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren

(auch wenn es Deutsche sind - für Großeltern gilt das natürlich auch.....)

Jeder Deutsche mit deutschen Eltern (und Großeltern) "ein Nazi?"

Und natürlich darf man auf die Ursachen des Migrantenstroms nicht hinweisen. Ein aufrichtiger Mann, der während einer heuchlerischen "Gedenkminute" auf die wahren Ursachen hinwies wurde natürlich von Ordnern herausgeschleppt.

https://www.youtube.com/watch?v=XpJHZ7HdDZg

Und was Luthers "Antisemitismus" anbelangt, der zwar auf der einen Seite überzogen und zu pauschal war, sollte man sich auch mal die Mühe machen, die Kaballa mal zu lesen und was da so hinsichtlich Andersgläubiger drinsteht. Luthers Sinneswandel kam nämlich erst, nachdem er sich diese Bücher hat kommen lassen..... Luther war anfangs durchaus bemüht, die Juden freundlich zu behandeln und zu gewinnen.

Luthers großartige Rolle bei der Entstehung Festigung der deutschen Nation, allein durch seine Sprachgewalt, wird auf dem Kirchentag natürlich m.W. nicht erwähnt. Das wäre ja auch gegen den gegenwärtigen politischen Wind, wonach wir Deutsche uns selbst hassen sollen und abzuschaffen sind.

Luther liebte Deutschland! Und obwohl Deutschland in viele mehr oder weniger große Fürstentümer zersplittert war, gab es durchaus ein Bewußtsein deutscher Identität und Kultur sowohl innerhalb als auch außerhalb Deutschlands. Deswegen konnte Luther u.a. das Traktat "An den christlichen Adel deutscher Nation" schreiben.

Gruß
vom Schrat

P:S. Nachtrag vom 30.05.2017

Gegen Frau Käßmann wurde von einem Journalistenverband Strafantrag wegen Volksverhetzung nach § 130 StGB gestellt.

https://www.journalistenwatch.com/2017/05/29/causa-kaessmann-anzeige-wegen-volksverhetzung-und-beleidigung-ist-raus-jetzt-brauchen-wir-eure-unterstuetzung/

Zitat:
Es ist soweit. Die JouWatch-Anwälte haben gegen Margot Käßmann Strafanzeige wegen Volksverhetzung und Beleidigung gestellt.

Hier ein Auszug, der sich auf die skandalösen Äußerungen der ehemaligen Ratsvorsitzenden der EKD bezieht:

…Die beiden Aussagen sind geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören, indem sie zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstacheln und die Menschenwürde anderer dadurch angreifen, dass sie verleumdet werden…

Und das könnte auch für die AfD-Mitglieder interessant sein:

…Auch als Unterstellungen an die Mitglieder und Sympathisanten der AfD stellen sich die Aussagen als strafbar dar. Jeder, der das Programm unterstützt und mitverantwortet, wird von Frau Käßmann und ihren falschen Darstellungen diffamiert und verächtlich gemacht…

JouWatch wird, wenn es zum Prozess kommt, durch alle Instanzen gehen, weil wir diesem ewigen und beleidigenden Nazi-Bashing ein für alle Mal ein Ende setzen wollen.


Ob das Verfahren angenommen wird und zum gewünschten Erfolg führt, ist natürlich angesichts der politischen Ausrichtung und auch Abhängigkeit unserer Gerichte - wie sie Vergangenheit zeigt - fraglich.
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BeitragVerfasst am: 31.10.2017, 11:20    Titel: Reformationstag Antworten mit Zitat

Liebe Leser,

die großen Kirchen, auch die evangelische Kirche, hat meistens mit der politischen Führung jeweils gemeinsame Sache gemacht, sozusagen mit der "in einem Bett gelegen" (vgl. Off 17,18 hinsichtlich "Babylon der Großen").

Und wo wundert es nicht, daß die "christlichen" Führer dieser großen Kirchen die grenzenlose Überflutung Deutschlands und Europas befürworten und mit Bibelzitaten verbrämen.

http://www.pi-news.net/bedford-strohm-deutschland-hat-obergrenzenlose-versorgerpflicht/
Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Vorsitzender des Rates der EKD.

Zitat:
DIE WAHRNEHMUNGSSTÖRUNGEN EINES GEISTLICHEN

Bedford-Strohm: Deutschland hat obergrenzenlose Versorgerpflicht

Von L.S.GABRIEL | Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Ratsvorsitzender der EKD mischte sich anlässlich des diesjährigen Fünfhundertjahr-Jubiläums der Reformation einmal mal mehr in die politische Debatte in Deutschland ein und ließ uns entsprechend an seinen Vorstellungen dessen, was „gut und richtig“ ist teilhaben.

Nachdem er zu Beginn des Interviews in der Berliner Morgenpost seine Sorge um das Weltklima und unsere Schuld daran durch den CO2-Ausstoß kundtat, kam auch sofort das Kernthema zur Sprache: Die in deutsche Versorgung „geflüchteten, traumatisierten“ neuen Heiligen aller Asyljunkies, Gutmenschen und Deutschlandvernichter. Seine wichtigste Botschaft in Richtung Politik lautet da, dass es für „Humanität“ keine Obergrenze gebe.


Das klingt erst einmal christlich, würde er damit nicht bloß die Humanität allen anderen als dem deutschen Volk gegenüber meinen. Denn von Schutz für die „schon länger hier Lebenden“ vor Vergewaltigungen, Eisenstangenfolklore, Macheten-Events oder Kopftreter-Sessions sagte er nichts. Dafür aber sprach er umso mehr von einer angeblichen Verantwortung, die die Deutschen gegenüber dem Elend der Welt hätten. Denn auch für jene die (noch) nicht bei uns sind hätten wir zu sorgen, sodass sie „in Würde leben“ könnten, meint er.


Sowohl Bibelstellen als auch Artikel 1 des Grundgesetzes werden hier mißbraucht und falsch angewandt. Deutschland und auch kein anderes Land der Welt ist in der Lage und verpflichtet ohne Rücksicht auf die eigene angestammte Bevölkerung die Not der ganzen Welt jeweils ganz alleine zu tragen. Wenn Hilfe, dann im Rahmen der eigenen Möglichkeiten und auf vernünftige Weise, möglichst vor Ort z.B. durch Entwicklungs- und Wiederaufbauhilfe, Versorgung von in Not geratenen Menschen in Flüchtlingslagern in ihrer Heimat oder in der Nähe ihrer Heimat. Und wenn die Not und schlimmen Verhältnisse in ihrer Heimat ein Ende haben - wie zur Zeit in Syrien - sollten die hier vorübergehend aufgenommenen Menschen auch wieder in ihre Heimat zurückkehren und die dortige Regierung sollte beim Wiederaufbau des Landes unterstützt werden. Aber das machen nur die Russen! Die helfen zum einen das Land von den IS-Terroristen zu befreien und helfen dann tatkräftig beim Wiederaufbau des Landes, angefangen mit der Minenbeseitigung, Lieferung von Hilfsgütern, medizinische Hilfe, Lieferung von Feld-Lazaretten usw.

Das ist wahrhaft christliche Gesinnung und nur auf diese Weise wird wirksam die "Würde des Menschen" beachtet und den Menschen geholfen, ein menschenwürdiges Leben führen zu können.

Die "Hilfe" Twisted Evil des Westens hat sich bisher vorwiegend auf die Lieferung von Waffen an die die IS-Kämpfer und ähnliche Gruppierungen bzw. deren logistische Unterstützung und Ausbildung beschränkt.

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