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Tagestext
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Schrat
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BeitragVerfasst am: 07.01.2016, 10:33    Titel: Abweichler Antworten mit Zitat

Liebe Leser, liebe Abweichler,


Zitat:
Donnerstag, 7. Januar

Du und deine ganze Gemeinde, seid vor Jehova zugegen, du und sie und Aaron, morgen (4. Mo. 16:16)

Auf den ersten Blick schienen alle Männer, die vor dem Hohen Priester Aaron standen, treue Anbeter Jehovas zu sein. Doch bis auf Aaron waren alle hochmütige Abweichler, die die Priesterschaft an sich reißen wollten (4. Mo. 16:1-11). Sie bildeten sich ein, Jehova werde ihren Dienst gutheißen. Das empfand er als beleidigend. Er wusste, was in ihnen vorging und erkannte ihre Heuchelei (Jer. 17:10). Moses hatte am Tag zuvor angekündigt: „Am Morgen wird Jehova kundtun, wer zu ihm gehört“ (4. Mo. 16:5). Und so kam es auch: Jehova unterschied klar zwischen wahren und unechten Anbetern! „Ein Feuer ging von Jehova aus und verzehrte dann [Korah und] die zweihundertfünfzig Männer, die das Räucherwerk darbrachten“ (4. Mo. 16:35; 26:10). Aaron aber blieb verschont. So wurde deutlich: Er war der von Jehova eingesetzte Priester und ein wahrer Anbeter Gottes (1. Kor. 8:3). w14 15. 7. 1:1, 2
................................

Der heutige Tagestext fiel mir ins Auge wegen des Wortes "Abweichler". Die WTG hat ja auch laufend Probleme mit sogenannten "Abweichlern". In der übrigen Welt würde man sagen "Dissidenten".

Nun, erst mal kann man gegen den Kommentar nichts einwenden. Die Frage ist nur, ob man die damalige Begebenheit 1:1 auf die heutige Situation übertragen kann. Gott hatte damals durch übernatürliche Zeichen klar zum Ausdruck gebracht, mit welchen Personen er handelte und auf welche Art und Weise ihm Anbetung dargebracht werden sollte.

Jeder, der davon abwich, war tatsächlich ein "Abweichler" und mußte mit dem strengsten Urteil Gottes rechnen, weil es letztendlich eine Respektlosigkeit gegenüber Gott war.

Aber kann man diese Sache nun 1:1 auf die heutige Situation übertragen? Ich glaube schon, daß dieser Tagestext dies subtil nahe legen soll, denn die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas sieht sich ja in einer ähnlichen Rolle wie Moses und Aaron und bei treuen "Parteisoldaten" der Zeugen Jehowas wird m.E. sofort die geistige Verbindung zu denen gezogen, die abweichende Ansichten zu dem haben, was vom "Treuen und Verständigne Sklaven" gesagt wird.

Auch in der Propaganda der übrigen Welt wird ja gerne mit Wörtern, die gezielt eine Botschaft vermitteln sollen, gearbeitet, neudeutsch "Wording", wie "Nazis", "Rechts",
"Verschwörungstheoretiker", "Klimaskeptiker", Durch Gebrauch dieser Wörter sieht man sich dann auf der "sicheren Seite" und meint sich mit den Argumenten nicht mehr näher beschäftigen zu brauchen. Ich nehme mal an, daß dieses Wort "Abweichler" denselben Zweck verfolgen soll. In der Tat wurde in dere Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, daß man sich nicht mit den Schriften "Abgefallener" oder überhaupt mit Schriften anderer Religionen beschäftigen solle, weil man ja schon "die Wahrheit" hätte.

Herzliche Grüße
an alle Dissidenten und Abweichler,

sofern sie nicht von Gottes Wort abweichen......

vom Schrat
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Gerd
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BeitragVerfasst am: 07.01.2016, 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Schrat,

zu deinem Kommentar suchte ich im Netz Bestätigungen und fand sie, ich kopierte einen Teil dorthin:

http://www.bechhaus.de/phpBB2/viewtopic.php?p=33080#33080
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Liebe Grüße!

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Schrat
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BeitragVerfasst am: 07.01.2016, 11:58    Titel: Abweichende Lehrmeinungen - Exkommunikation Antworten mit Zitat

Lieber Gerd,

vielen Dank für den Link! Eine schöne Zusammenfassung, was dieses Thema "Exkommunikation" anbelangt. Einiges davon ist zwar schon etwas älter aber im Großen und Ganzen nach wie vor gültig und wird auch so in die Praxis umgesetzt.

Der Wachtturm, 1. April 1986, Seiten 30-31 (Leserfrage) hat es "in sich", wenn es um die spezielle Frage hinsichtlich abweichender Lehrmeinungen geht. Wenn es um grobe Sünden, Wie Mord, Ehebruch, Lügen, Diebstahl geht, dann ist m.E. klar, daß hier bei reuelosen Sündern tatsächlich eine Exkommunikation erfolgen kann.

Der "Hammer" in dieser Sache ist aber, daß man dies auch bei abweichenden Lehrmeinungen anwendet, wobei man spezielle Lehren der Zeugen Jehovas, bei denen man durchaus gut biblisch begründet auch anderer Ansicht sein kann, auch unter "...biblische Lehren" subsummiert. "....biblische Lehren, die nur von Jehovas Zeugen verbreitet werden..." heißt es dazu und einige dieser Lehren sind dort explizit aufgeführt, wie 144000, Treuer und Verständiger Sklave, die Aufrichtung des Königreiches 1914.

Man setzt eine Abweichung von diesen Lehrmeinungen mit den Irrlehren gleich, von denen Paulus berichtet, daß diese sich wie Gangrän ausbreiten würden (2. Timotheus 2). Eigentlich handelt es sich bei einigen dieser speziellen nur von Jehovas Zeugen verbreiteten Lehren um "Irrlehren" und nicht um "biblische Lehren", von denen man sich distanzieren sollte und von denen ich mich auch distanziert habe.

Eine Frage ist bei mir hinsichtlich folgender Äußerung in dem Link entstanden:

Zitat:
Offensichtlich kann eine anerkannte Mitverbundenheit mit Jehovas Zeugen nicht lediglich auf einem Glauben an Gott, an die Bibel und an Jesus Christus beruhen. Der Papst in Rom wie auch der anglikanische Erzbischof von Canterbury bekennen sich zu solchen Glaubensinhalten, dennoch schließt die Zugehörigkeit zu einer dieser Kirchen die Zugehörigkeit zur anderen aus. Ebenso wäre jemand, der sich lediglich zu solchen Glaubensinhalten bekennt, nicht berechtigt, als Zeuge Jehovas betrachtet zu werden.


Wie meinen die das? Soll das zum Ausdruck bringen, daß die ja auch gegenseitig ihre Lehren (zum Teil) nicht anerkennen? Und nehmen sich Jehovas Zeugen dann ein Beispiel daran als Begründung, genauso verfahren zu dürfen? Auf die Spitze getrieben, würde das bedeuten: "....Jehovas Zeugen nehmen sich ein Beispiel an 'Babylon der Großen'. Noch in den 40'er und 50'er Jahren hat man bei Jehovas Zeugen die Exkommunikationspraxis bei den Katholiken kritisiert, bevor man sie dann selber überrnommen hat.....Confused

Sicher kann man nicht gleichzeitig römisch-katholisch und Angelikaner sein. Genauso wenig kann man gleichzeitig Jehovas Zeuge und Mitglied der evangelischen Kirche sein.
Das ist mir klar und würde ich akzeptieren. Was zu kritisieren ist, daß man jemanden der oft sogar mit guten Gründen gewisse Lehren der Zeugen Jehovas nicht oder nicht mehr anerkennen kann, wie einen Irrlehrer oder anderen schweren Verbrecher betrachtet und behandelt.

Unter

http://www.bibelstandarte.de/zj.pdf

eine wirklich liebevolle und keineswegs hetzerische Abhandlung über Lehren der ZJ, die sicher auch eine Art Fortschritt in der Erkenntnis waren (keine unsterbliche Seele, kein Höllenfeuer) aber auch welche Lehren im Lichte der Bibel eigentlich falsche Lehren sind und wie sich das in der Organisation im Laufe der Zeit entwickelt und manchmal auch um 180 Grad gedreht hat.

Gruß
vom Schrat
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Schrat
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BeitragVerfasst am: 31.12.2016, 21:55    Titel: Die inneren Gemächer Antworten mit Zitat

Lieber Leser,

zum Abschluß des Jahres wieder mal ein Tagestext, der es meiner Ansicht nach "in sich hat", und zwar besteht nach meiner Beurteilung bei Befolgung u.U. Lebensgefahr für Zeugen Jehovas, weil man die Ansicht nach wie vor vertritt, daß die Rettung damit zusammenhängen könne, daß man sich im Königreichssaal versammelt.
Es wurde auch schon mal gesagt, daß unsere Rettung davon abhänge, daß man dem "Sklaven" folge, auch wenn die Anweisungen nicht praktikabel erscheinen..

Leider hat es da in der Vergangenheit Ereignisse gegeben, wo dasselbe auch gedacht/gesagt wurde und Katastrophen diese Königreichssäle und diejenigen hinwegraffte, die sich dort - sicher teilweise auch in der Erwartung, daß sie dort von Gott beschützt werden - versammelt hatten. Z.B. in Südamerika und soweit ich mich erinnere auch in Italien.

Zitat:

Samstag, 31. Dezember

Ich werde mich gewiss kundtun vor den Augen vieler Nationen; und sie werden erkennen müssen, dass ich Jehova bin (Hes. 38:23)

Sobald Gog seinen Angriff auf Gottes Volk startet, wird Jehova seine Diener auffordern: „Geh, mein Volk, tritt ein in deine inneren Gemächer, und schließ deine Türen hinter dir zu. Verbirg dich für nur einen Augenblick, bis die Strafankündigung vorübergeht“ (Jes. 26:20; Hes. 38:10-12, 18-22). In diesem kritischen Moment werden wir von Jehova lebensrettende Anweisungen erhalten. Es könnte gut sein, dass die „inneren Gemächer“ in engem Zusammenhang mit den Versammlungen stehen. Wenn uns der Schutz Jehovas während der großen Drangsal zugutekommen soll, müssen wir anerkennen, dass Jehova sein Volk auf der Erde in Versammlungen organisiert hat. Bleiben wir daher eng an der Seite des Volkes Jehovas. Und bleiben wir fest verbunden mit unserer Versammlung. Dann können wir mit ganzem Herzen in die Worte des Psalmisten einstimmen: „Rettung gehört Jehova. Dein Segen ist auf deinem Volk“ (Ps. 3:8). w14 15. 11. 5:16-18


Ich nehme mal an, daß sich das mit den "Inneren Gemächern" und evtl. Hesekiel 38 erst am Ende der 1000 Jahre erfüllen wird. In der Offenbarung wird ja davon brichtet, daß die Nationen dann gegen das wiederhergestellte Jerusalem ziehen und Gott dann endgültig eingreifen wird. Wann sich Hesekiel 38 erfüllt ist ja sowieso etwas unsicher.
Wie wichtig es ist, das wahre Israel Gottes zu erkennen, wird in dieser Sache deutlich. Gott handelt nach wie vor mit Israel, auch wenn nur mit einem "Überrest".

Und ob die Sache mit den "Gemächern" nun wirklich eine "gegenbildliche" Erfüllung hat, ist sehr zweifelhaft. Wahrscheinlich hat es in der Vergangenheit überhaupt noch keine Erfüllung gegeben, weil der Zusammenhang in Jesaja 26 zeigt, daß es sich am zukünftigen wiederhergestellten Israel erfüllt. Zuvor ist in Jesaja die Rede davon, daß die Toten (Israeliten) wieder leben werden.

Unsere Rettung wird nicht darauf beruhen, daß wir uns an irgend einen bestimmten Ort begeben, um dort von Gott bewahrt zu werden, sondern "der Engel des Herrn lagert sich um die, die ihn fürchten....".

Psalm 34:7

Zitat:
Der Engel des HERRN lagert sich rings um die her, die ihn fürchten. Und er befreit sie.


Siehe auch mein Kommentar vom 21.03.2014, Seite 4
http://www.bechhaus.de/phpBB2/viewtopic.php?t=1314&start=45&postdays=0&postorder=asc&highlight=

Ansonsten gilt natürlich auch für Christen "daß Zeit Unvorhergesehenes" uns treffen kann einschließlich kriegerischer Ereignisse und Tod und Not wegen Verfolgung.

Gruß
vom Schrat
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Ingrid
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BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 09:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Schrat,
meine Situation ist die, dass ich umgeben bin von esoterischem Gedankengut und entsprechenden Praktiken. Und in diesem Zusammenhang halte ich mir immer wieder vor Augen, wie wichtig es ist, sich an Gottes Volk, welches durch das Blut Jesu Christi erlöst ist, zu halten. Und so sage ich mir manchmal, dass das strenge Reglement bei den Zeugen ihnen aber auch einen gewissen Schutz gibt. Wobei ich das Wort 'Versammlung' gern mit 'Gemeinde' übersetze, was nicht unbedingt identisch ist mit einem Gebäude. Es ist gut zu wissen, wohin man gehört.
Liebe Grüße - Ingrid
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Gerd
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BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen!

Die Fortsetzung in Hesekiel zeigt w e r angegriffen wird, Kapitel 39:

1 Und du, Menschensohn, weissage wider Gog und sprich: So spricht der Herr, Jahwe: Siehe, ich will an dich, Gog, Fürst von Rosch, Mesech und Tubal.
2 Und ich werde dich herumlenken und herbeiführen, und dich heraufziehen lassen vom äußersten Norden her, und dich auf die Berge Israels bringen.
3 Und ich werde dir den Bogen aus deiner linken Hand schlagen und deine Pfeile aus deiner rechten Hand werfen.
4 Auf den Bergen Israels wirst du fallen, du und alle deine Haufen und die Völker, die mit dir sind; den Raubvögeln allerlei Gefieders und den Tieren des Feldes habe ich dich zur Speise gegeben;
5 auf dem freien Felde sollst du fallen. Denn ich habe geredet, spricht der Herr, Jahwe.
6 Und ich werde Feuer senden unter Magog und unter die, welche auf den Inseln sicher wohnen. Und sie werden wissen, daß ich Jahwe bin.
7 Und ich werde meinen heiligen Namen kundtun inmitten meines Volkes Israel, und werde meinen heiligen Namen nicht mehr entweihen lassen. Und die Nationen werden wissen, daß ich Jahwe bin, der Heilige in Israel.
8 Siehe, es kommt und wird geschehen, spricht der Herr, Jahwe. Das ist der Tag, von welchem ich geredet habe.

9 Und die Bewohner der Städte Israels werden hinausgehen, und werden Feuer machen und heizen mit Waffen und Tartschen und Schilden, mit Bogen und Pfeilen und mit Handstäben und Lanzen; und sie werden Feuer damit machen sieben Jahre lang.

10 Und sie werden kein Holz vom Felde holen noch aus den Wäldern hauen, sondern werden Feuer machen mit den Waffen. Und sie werden ihre Räuber berauben und ihre Plünderer plündern, spricht der Herr, Jahwe.
11 Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Gog eine Grabstätte geben in Israel, ...

Daher haben die Kirchen und ab 1930 herum auch die ZJ das "geistige Israel" erfunden Confused
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Liebe Grüße!

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Schrat
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BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 10:10    Titel: Rettung gehört Jehova - Auf welche Weise? Antworten mit Zitat

Liebe Ingrid,

in meinem Beitrag ging es nicht darum, sich zu versammeln! Das ist schon in Ordnung.
Mir ging es darum, die gefährlichen Tendenzen aufzuzeigen, daß man dort auch buchstäblichen Schutz erlangen könne!

Dies wird von Seiten der WTG mit Bibelstellen begründet, die wie Gerd es ja auch schön gezeigt hat, n i c h t auf die christlcihe Gemeinde, sondern auf I s r a e l Anwendung findet.

Daran sieht man, wie wichtig es ist, wirklich "Genaue Erkenntnis" zu haben und Bibelstellen nicht falsch zuzuordnen.

Die Rettung und Bewahrung mag für Israel und diejenigen die (das wahre) Israel unterstützen, unteschiedlich ausfallen.

Gruß und ein Frohes Neues Jahr wünscht
der Schrat
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Gerd
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BeitragVerfasst am: 01.01.2017, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Stichwort "Israel" die letzten Sätze aus dem Bibellexikon:

Nur ein Drittel von ihnen wird nach ihrer Läuterung als Gottes Volk angenommen werden (Sach 13,6-9). Wenn Gott die Reinigung und die Wiederherstellung des Überrestes aus allen Stämmen vollendet und sie in die vollen Segnungen des Landes eingeführt haben wird, wird der Name Israel alle umfassen, so wie es zuerst gewesen ist. Gott wird dann für ewig ihr Gott sein (Hes 37,1-28 ).

Letztgenannte Bibelstelle:

Hesekiel 37,1-28 Kontext

1 Die Hand des HERRN kam über mich, und der HERR führte mich im Geist hinaus und ließ mich nieder mitten im Tal; und dieses war voll Gebeine. 2 Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr verdorrt. 3 Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine lebendig werden? Und ich sprach: Herr, HERR, du weißt es. 4 Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort des HERRN! 5 So spricht der Herr, HERR, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, dass ihr lebendig werdet. 6 Und ich werde Sehnen über euch legen und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen, und ich werde Odem in euch legen, dass ihr lebendig werdet. Und ihr werdet wissen, dass ich der HERR bin.

7 Und ich weissagte, wie mir geboten war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse: und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein. 8 Und ich sah, und siehe, es kamen Sehnen über sie, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich darüber obenher; aber es war kein Odem in ihnen. 9 Und er sprach zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu dem Odem: so spricht der Herr, HERR: Komm von den vier Winden her, du Odem, und hauche diese Getöteten an, dass sie lebendig werden! 10 Und ich weissagte, wie er mir geboten hatte; und der Odem kam in sie, und sie wurden lebendig und standen auf ihren Füßen, ein überaus großes Heer.

11 Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; wir sind dahin. 12 Darum weissage und sprich zu ihnen: so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich werde eure Gräber öffnen und euch aus euren Gräbern heraufkommen lassen, mein Volk, und werde euch in das Land Israel bringen. 13 Und ihr werdet wissen, dass ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse, mein Volk. 14 Und ich werde meinen Geist in euch geben, dass ihr lebt, und werde euch in euer Land setzen. Und ihr werdet wissen, dass ich, der HERR, geredet und es getan habe, spricht der HERR.

15 Und das Wort des HERRN erging an mich, indem er sprach: 16 Und du, Menschensohn, nimm dir ein Holz und schreibe darauf: Für Juda und für die Kinder Israel, seine Genossen. Und nimm ein anderes Holz und schreibe darauf: Für Joseph, Holz Ephraims und des ganzen Hauses Israel, seiner Genossen. 17 Und bring sie zusammen, eines zum anderen, dir zu einem Holz, so dass sie geeint seien in deiner Hand. 18 Und wenn die Kinder deines Volkes zu dir sprechen und sagen: Willst du uns nicht kundtun, was diese dir bedeuten sollen? 19 so rede zu ihnen: so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich werde das Holz Josephs nehmen, das in der Hand Ephraims ist, und die Stämme Israels, seine Genossen; und ich werde sie dazu tun, zu dem Holz Judas, und werde sie zu einem Holz machen, so dass sie eins seien in meiner Hand. 20 Und die Hölzer, auf die du geschrieben hast, sollen in deiner Hand sein vor ihren Augen. 21 Und rede zu ihnen: so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich werde die Kinder Israel aus den Nationen herausholen, wohin sie gezogen sind, und ich werde sie von ringsumher sammeln und sie in ihr Land bringen. 22 Und ich werde sie zu einer Nation machen im Land, auf den Bergen Israels, und sie werden allesamt einen König zum König haben; und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden, und sollen sich fortan nicht mehr in zwei Königreiche teilen. 23 Und sie werden sich nicht mehr verunreinigen durch ihre Götzen und durch ihre Scheusale und durch alle ihre Übertretungen; und ich werde sie retten aus allen ihren Wohnsitzen, in denen sie gesündigt haben, und werde sie reinigen; und sie werden mein Volk, und ich werde ihr Gott sein. 24 Und mein Knecht David wird König über sie sein, und sie werden allesamt einen Hirten haben; und sie werden in meinen Rechten wandeln, und meine Satzungen bewahren und sie tun. 25 Und sie werden wohnen in dem Land, das ich meinem Knecht Jakob gegeben, worin eure Väter gewohnt haben; und sie werden darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein ewiglich. 26 Und ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen machen, ein ewiger Bund wird es mit ihnen sein; und ich werde sie einsetzen und sie vermehren, und werde mein Heiligtum in ihre Mitte setzen ewiglich. 27 Und meine Wohnung wird über ihnen sein; und ich werde ihr Gott, und sie werden mein Volk sein. 28 Und die Nationen werden wissen, dass ich der HERR bin, der Israel heiligt, wenn mein Heiligtum in ihrer Mitte sein wird ewiglich.

Elberfelder Übersetzung (Version 0.7 von bibelkommentare.de)
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Schrat
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BeitragVerfasst am: 17.06.2017, 10:59    Titel: Keine Stellung zu irgendwelchen kontroversen Themen Antworten mit Zitat

Zitat:
Samstag, 17. Juni

Ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse (1. Mo. 3:5)

Heute steht jeder von uns vor der Frage, wer seiner Meinung nach der bessere Herrscher ist — ob Jehova oder der Teufel. Wie entscheiden wir uns? Stehen wir auf Jehovas Seite und unterstützen wir seine Souveränität, indem wir nicht eigene Wege gehen, sondern Jehovas Gebote gern beachten und uns gern an seine Maßstäbe halten? Betrachten wir sein Königreich als die einzige Lösung der Probleme der Menschheit? Oder glauben wir eventuell doch, der Mensch sei fähig sich selbst zu regieren? Wie wir über diese Fragen wirklich denken, zeigt sich, wenn man uns nach unserer Meinung zu strittigen Themen fragt. Politiker, Aktivisten und Reformer bemühen sich ja seit Langem um Lösungen und ihre Bemühungen mögen aufrichtig sein. Doch als Christen wissen wir: Nur Gottes Königreich kann die Probleme der Menschheit lösen und wahre Gerechtigkeit herbeiführen. Daher überlassen wir die Sache Jehova. Wo würde es schließlich hinführen, wenn jeder Christ für die Lösung eintreten würde, die er für die beste hält? Wären die Versammlungen dann nicht bald gespalten? w15 15. 7. 3:7, 8


Habe den Tagestext wie üblich in unserer Familie besprochen, aber aus meinem Herzen keine Mördergrube gemacht und betont, daß ich mit diesem Hinweis, daß Jehovas Zeugen nicht zu kontroversen Themen Stellung nehmen, nicht übereinstimme.

Ich kann dafür keine biblische Begründung erkennen.

Natürlich werden wir uns nicht unnötig in einen Streit einschalten, der uns nichts angeht, besonders auf privaten Gebiet.Siehe auch die Begebenheit, wo jemand Jesus als Erbschlichter einsetzen wollte. Und der Sprücheschreiber sagt auch, daß wäre so, als wenn man einen Hund bei den Ohren packt. Das hat der nicht so gerne und wird nach uns schnappen.

Aber, was die übrigen Kontroversen anbelangt, so sind Christen davon nicht unbedingt unberührt und wenn uns Wahrheit und Gerechtigkeit am Herzen liegen, kann man da nicht immer zu schweigen! Siehe die Threads "Anschläge des Teufels", "Orwellsches Wahrheitsministerium", "Wirtschaftliche Aktivitäten", "Alles Lügen". "Kein Krieg mit Russland". Vielfach steht auch Gesundheit und Leben auf dem Spiel, wenn man allein an das Thema "Impfen" denkt.

"Redet mit einander die Wahrheit" heißt es in Epheser 4:25 und um die Wahrheit reden zu können, muß man durchaus dann und wann und hier und dort auch sie sich Mühe machen und Mühe geben, die Wahrheit herauszufinden und kann die Regierungs- und sonstige Propaganda nicht unbeantwortet im Raume stehen lassen.. Natürlich aufgrund von ordentlichen Recherchen und gut fundierten Fakten.

Kontroversen und unterschiedliche Meinungen müssen ausgehalten werden, auch innerhalb von Christen.Oft ist unterschiedlicher Informationsstand oder auch fehlende Information die Ursache. Auch bei den ersten Christen ging es nicht immer ohne Disput ab, wie die Apostelgeschichte zeigt. Das Entscheidende sind nicht unterschiedliche Meinungen, sondern in welchem Geist sie ausgetragen werden! Wir müssen den Geist Christi haben und nichts aus Streit- und Ichsucht tun (Phil 2:3).... Das sollte nicht der Beweggrund und das Charakteristikum bei solchen Diskussionen sein. Man muß auch mal zurückstecken können.

Daß wir uns deswegen aus politischen Fragen grundsätzlich heraushalten, halte ich deshalb auch nicht für angebracht. Denn auch dort geht es oft um Wahrheit und Gerechtigkeit. Wer da zu gewissen Fragen - wie aktuell der verfehlten Flüchtlingspolitik - schweigt macht sich m.E. an den negativen Folgen mitschuldig.

Die Frage ist nicht die Beteiligung an Politik oder politischen Fragen, sondern in welchem Geist das stattfindet und ob letztendlich Gott und sein Gesetz und seine Gerechtigkeit an oberster Stelle steht und das kann unabhängig von der Regierungsform geschehen. Denn bis Gottes Königreich regiert, muß nunmal regiert werden, egal ob Demokratie, Diktatur oder Monarchie, und Dinge entschieden und geregelt werden.

Sich da als "Christ" aus allem heraushalten zu wollen ist im Endergebnis häufig zutiefst unchristlich. So haben weder die alten Propheten noch Jesus Christus gehandelt. Was nach dem Gesetz Gottes falsch war und anzuprangern war, haben sie auch angeprangert, auch wenn es für sie vielfach Verfolgung oder sogar den Tod brachte.

Gruß
vom Schrat
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Zuletzt bearbeitet von Schrat am 22.06.2017, 10:38, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Deria
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BeitragVerfasst am: 17.06.2017, 13:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Schrat,

mich wundert immer wieder, dass sich Jehovas Zeugen nicht auf die Bibel, sondern auf eine von den ZJ herausgegebene Publikation stützen.

Ob Jehova wirklich will, dass Christen die Hände in den Schoß legen mit der Ansicht: "Der Papa wird's schon richten"? Haben wir Christen nicht auch eine Verantwortung für DIESE Welt bekommen? Oder besteht diese nur aus Predigen? Wachtturm abliefern?

Solche Texte sind doch brandgefährlich! Sind nicht die "Unfriedstifter" auch kadavergehorsame Werkzeuge für die Gottesstaatmacher? Sind nicht auch die Politiker parteiabhängige Mitläufer? Wo würde die Welt enden, wenn alle Menschen auf der Welt nur Predigen und Wachttürmer verteilen? Dann gäbe es vielleicht keine Kriege. Aber es gäbe auch sonst nix. Weil ja alle warten, dass Jehova es ohnehin machen wird.

Natürlich wird nur die Wiederkunft Christi alle Probleme lösen. Aber bis dahin stehen wir alle in der Verantwortung, mit Gottes Schöpfung vernünftig umzugehen. Tut man das, wenn man keine eigene Meinung hat, oder haben darf? Diese Logik ist mir total unlogisch Rolling Eyes

Wo würde es hinführen, wenn jeder Christ für die Lösung eintreten würde, die er für die Beste hält? Da ein wahrer Christ nur das Beste für den Nächsten will, ist es wohl egal, wie er die (Momentan)Lösung sieht. Wenn er sie zu verwirklilchen versucht, müsste sie als ein positives Zahnrädchen in der Gesamtordnung und dem Gesamtfrieden dienen. Auch der Anbetung Gottes. Gott hat keine zwingende Regel dafür aufgestellt. Auch die Versammlung dürfte unter diesem Aspekt keine Spaltung erleiden. Weil ja jeder auf den Nächsten bedacht ist, oder? Verschiedene Meinungen und Ansichten müsste ein bibelfester Christ schon aushalten, ohne abzufallen und ohne gespalten zu werden.
Gott hat uns die Erkenntnis von Gut und Böse ja nicht wieder genommen. Und es ist gut, dass wir da entscheiden können.

LG Deria
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A ki felel valamit,
míg meg nem hallja,
ez bolondság és gyalázatos rá nézve.
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Schrat
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BeitragVerfasst am: 17.06.2017, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank, liebe Deria,

für Deinen Kommentar dazu und daß wir in etwa in dieser Sache die gleiche Sicht haben.

Gruß
vom Schrat
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BeitragVerfasst am: 14.09.2017, 10:37    Titel: Zuschlupf der "Elite" in Höhlen Antworten mit Zitat

Zitat:
Donnerstag, 14. September

Die Könige der Erde und die Personen von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber und die Reichen und die Starken und jeder Sklave und jeder Freie verbargen sich in den Höhlen und in den Felsen der Berge (Offb. 6:15)

Was wird sich zeigen, nachdem die falsche Religion und ihre Organisationen vernichtet wurden? Dann wird erkennbar, was wir wirklich im Herzen haben. Der Großteil der Menschen wird nämlich bei Organisationen Schutz suchen, die mit „den Felsen der Berge“ verglichen werden. Gottes Volk jedoch wird bei Jehova Schutz suchen. Als sich die Römer im 1. Jahrhundert von Jerusalem zurückzogen, kam es unter den Juden zu keiner Massenbekehrung zum Christentum. Vielmehr war es für alle, die bereits Christen waren, an der Zeit, zu handeln und zu gehorchen. Auch wir können nicht erwarten, dass die künftige „Ruhephase“ in der großen Drangsal einen Zustrom von neuen Glaubensbrüdern bewirken wird. Stattdessen wird sie allen Dienern Jehovas die Möglichkeit bieten, ihre Liebe zu ihm zu beweisen und die Brüder Christi zu unterstützen (Mat. 25:34-40). w15 15. 7. 2:7


Die Frage ist schon berechtigt, wo suchen oder finden wir Schutz vor dem Zorn Gottes oder anderen Katastrophen?
Sicherlich nicht, indem wir uns an irgend einen buchstäblichen Ort zurückziehen, wie es manchmal gelehrt wurde. Sei es in den örtlichen Königreichssaal oder auf einen hohen Berg. Das hat es alles schon gegeben und es führte zur Enttäuschung.

Schutz finden wir bei Gott und Christus. "Der Engel des Herrn lagert sich um die, die ihn fürchten". (Psalm 34:6). Und wir als Christen, die wir uns ernstlich bemüht haben, den Willen Gottes zu tun, brauchen ja sowieso nicht den Zorn Gottes fürchten. Gott bringt ja sowieso in seinen Gerichten nicht den Gerechten mit dem Ungerechten um, wie wir aus der Begebenheit des Urteils über Sodom und Gemorrha ersehen können.


Nur in diesem Bibeltext sind ja die "Die Könige der Erde, Militärbefehlshaber usw" angesprochen.

Die Offenbarung ist zwar hauptsächlich in Symbolen oder "Zeichen" geschrieben worden, was aber m.E. mitunter a u c h zusätzlich eine buchstäbliche Anwendung nicht ausschließt. Wir wissen das von "Erdbeben", die sowohl in der Offenbarung als auch z.B. in Hesekiel für den Tag des Eingreifens Jehovas vorausgesagt werden.

Insofern kann dieses Verbergen der "Elite" in Höhlen und unter Bergen durchaus auch eine buchstäbliche Erfüllung haben.

Und da deutet z.B. darauf hin, daß diese "Elite" klammheimlich und möglichst unbemerkt von der Öffentlichkeit solche Bunker und Höhlen schafft. Trotz der Geheimhaltung gibt es Indizien dafür. Oft wird es unter und hinter anderen Projekten, wie Stuttgart 21 oder den BER verschleiert und damit hängt dann zusammen, daß die Kosten andauernd überchritten werden, weil da nämlich klammheimlich weitergebuddelt und gebaut wird.

Hintergrund dazu mögen militärische Aspekte sein, wie in Stuttgart 21, wo das Objekt dann gleichzeitig ein Drehpunkt für militärische Aktivitäten sein soll oder schlicht und einfach ein geheimer Zufluchtsort für die "Elite", damit sie sich selbst in Sicherheit bringen können, nachdem sie z.B. einen nuklearen Konflikt losgetreten haben. Das Volk im allgemeinen kann ja aus ihrer Sicht ruhig drauf gehen, sie selber wollen aber nicht getroffen werden.

https://www.pravda-tv.com/2017/01/diese-apokalypse-archen-fuer-die-elite-bilden-die-groesste-private-bunker-gemeinde-der-erde-video/

Natürlich versucht die "Elite" mit dem bekannten Kampfbegriff "Verschwörungstheorie" dagegen zu halten und einige Meldungen mögen auch falsch sein. Einmal wurde behauptet, es handele sich nicht um Bunkerbau sondern um Bunkerabbau. Das mag im Einzelfall zutreffen, aber ich glaube es gibt genügend Hinweise, daß da doch gewaltige Bunkerbauten sind. Siehe den Link und die darin wiederum enthaltenen Links.

Auch wenn sich die "Elite" dort verstecken würde, sie würde dem Zorn Gottes nicht entrinnen.


vom Schrat
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BeitragVerfasst am: 16.11.2017, 11:16    Titel: Geduldig sein und auf den Sklaven warten Antworten mit Zitat

Liebe Leser,

ich hab mal wieder was....


Zitat:
Donnerstag, 16. November

Besser ist einer, der geduldig ist (Pred. 7:8)

In der neuen Welt kann es Situationen geben, in denen wir geduldig sein müssen. Womöglich hören wir von jemand, der auferweckt wurde, worüber sich seine Freunde und Verwandten unglaublich freuen. Aber wir selbst müssen vielleicht noch darauf warten, dass unsere Lieben auferweckt werden. Freuen wir uns dann trotzdem mit den anderen und bleiben wir weiter geduldig? (Röm. 12:15). Wenn wir schon heute geduldig auf die Erfüllung von Jehovas Verheißungen warten, wird es uns auch später leichter fallen, geduldig zu sein. Wir bereiten uns außerdem auf die neue Welt vor, wenn wir geduldig warten, bis bestimmte Einzelheiten der biblischen Wahrheit erklärt werden, und uns dann bemühen sie zu verstehen. Wenn wir uns so verhalten, wird es uns in der neuen Welt wahrscheinlich nicht schwerfallen, geduldig darauf zu warten, bis Jehova uns nach und nach wissen lässt, was er von uns erwartet (Spr. 4:18; Joh. 16:12). w15 15. 8. 3:9, 10



Dem kann ich grundsätzlich zustimmen. Wenn sich die Hoffnung und Erwartung anscheinend verzögert, kann man schon mal ungeduldig werden. Und in seiner Ungeduld kann der Mensch dann gravierende Fehler machen. Z.B. versuchen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. So wie die Israeliten, die vor dem verheißenen Land standen, aber wegen ihrer Sünden noch nicht hinein durften. Sie bekamen dann kräftig "was auf die Nase". Oder denken wir an Saul, wo der für Opfergaben zuständige Priester verzog zu kommen und er meinte, daß könne er in dieser Situation wohl auch selber tun. Dafür wurde er dann scharf gerügt.

Nur mit dem zweiten Teil des "Sklaven-"Kommentars habe ich so meine Probleme. Wir sollen auf den Sklaven warten, wenn wir etwas nicht ganz verstehen. Eigene Nachforschungen sind verpönt, sobald wir uns haben taufen lassen. Nur bis dahin dürfen und sollen wir natürlich forschen "....ob es sich so verhielte..." (Apg 17:11).

Da es diesen "Sklaven" in Form eines Leitungsgremiums gemäß der Bibel nicht gibt und es sich in Wirklichkeit um ein erfundenes Amt handelt und ferner man dem einzelnen Christen nicht die Verantwortung für sein eigenes Handeln abnehmen kann, weil wir alle uns vor dem Richterstuhl Gottes verantworten müssen, müssen wir natürlich selbst nachforschen! Wir brauchen und können nicht warten, bis unsere menschlichen Führer vielleicht auch mal auf der richtigen Spur sind. Das würde "Menschen nachfolgen" oder "Menschenherrschaft" bedeuten, die die WTG auch so gerne verurteilt.

Wenn ich die Bibel lese und klar und deutlich dort was steht, was der sog. "Sklave" noch nicht so lehrt und seine eigene Interpretation an Stelle dessen setzt, dann gilt natürlich das, was ich vor Augen habe und Gott mir direkt sagt! Da muß ich nicht "geduldig auf den Sklaven warten".

Natürlich setzt dies meinerseits auch sorgfältiges Nachforschen voraus und auch ich darf nicht zu voreiligen Schlüssen kommen. So ein Forum ist ein gute Gelegenheit und Anregung zu sorgfältigen Nachforschungen.

Gruß
vom Schrat
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BeitragVerfasst am: 03.01.2018, 10:46    Titel: Klug wie Schlangen, friedsam wie Tauben Antworten mit Zitat

Liebe Leser,

ich gestalte ab jetzt mal die Tagestextbesprechung etwas anders, damit der WTG kein Vorwand zum Eingreifen wegen "Copyright" geliefert wird. Ich behandele ja sowieso nur sporadisch Tagestexte, wenn mir mal was auffällt oder ich nicht ganz mit dem dort Gesagten übereinstimme, so wie diesmal.

Es geht um den Text aus Mat 10:16
Zitat:
Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen; so seid nun klug wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben.


Ich habe manchmal so den Eindruck als wenn Gerrit Lösch hier mitliest. Die "Gegenargumente", die ich hier einbringe fließen mitunter dann in die WTG-Kommentare ein...

In dem Kommentar der WTG wird das dann darauf angewandt, daß wir klug wie Schlangen wären und daß wir uns in politische Diskussionen nicht einschalten und nicht Stellung für die eine oder andere Seite nehmen sollten.

Ausgenommen, wenn es um direkte biblische Grundsätze geht, wie Abtreibung oder gleichgeschlechtliche Ehen.

Den Kommentar kann man ja unter jw.org einsehen.

Nur ganz so sehe ich das nicht. Natürlich wollen wir schon die jeweilige Situation berücksichtigen, das ist schon klug. Auch der Sprücheschreiber sagt ja, daß das Wort zur rechten Zeit geredet wie Äpfelverzierungen auf silbernen Schüsseln wäre (Spr 25:11)....

Aber ich würde sagen, daß muß man von Fall zu Fall selber abwägen, was angebracht ist und was nicht. Da kann man nicht grundsätzlich sagen: "Dazu sagen wir nichts". Oder wie Putin "Das ist eine innerstaatliche Angelegenheit eines anderen Landes, dazu äußern wir uns nicht".

Denn was die direkt biblischen Grundsätze anbelangt, die wir z.B. im Falle von gleichgeschlechtlichen Ehen oder Abtreibungen hochhalten möchten und wenn erforderlich verteidigen, so trifft das auch auf viele andere Themen zu. Wenn Menschen z.B. durch Falsche-Flaggen-Aktionen, Lug und Betrug, Klimaschwindel, Chemtrails, Impfen und dergleichen großen Schaden zugefügt wird, dann ist es durchaus richtig für einen Christen wenn die Möglichkeit dazu besteht mit zur Aufdeckung dieser Verbrechen beizutragen (vgl. Epheser 5:11),sei es selber oder indem er die unterstützt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese Verbrechen aufzudecken. Auch auf die Gefahr hin dafür angefeindet oder verfolgt zu werden. Das war die Einstellung die die Propheten gemäß der Bibel hatten.

Wenn durch solch ungerechtes Vorgehen Jehovas Zeugen selbst betroffen sind, dann legen diese großen Wert darauf, daß die Öffentlichkeit davon erfährt. Dann werden sogar Demonstrationen durchgeführt, wie z.B. in Frankreich, als Jehovas Zeugen dort steuerlich ungerecht behandelt wurden. Oder wenn wir an Russland denken, wo man Jehovas Zeugen um sie verbieten zu können auch sehr ungerecht behandelt hat. Wir sollten mit gleichem Maß messen (vgl. Mat 7.1). Also wenn anderen Menschen großes Unrecht geschieht, geschehen ist oder zu geschehen droht, dann wollen wir nach Möglichkeit auch diese betreffend die Wahrheit und Gerechtigkeit unterstützten, auch wenn eine bestimmte politische Richtung oder bestimmte Politiker richtigerweise "ins selbe Horn" blasen. Deshalb machen wir uns nicht mit denen gemein. In anderen Dingen mögen wir ja auch ganz andere Meinungen haben, als diese.

Man könnte sich bei diesem WTG-Kommentar wirklich fragen: "Was ist Klugheit und was ist Feigheit?" Waren die Brüder während des 2. Weltkrieges, die auf die Verbrechen der NAZIS in den KZ hingewiesen haben unklug? Das war doch auch eine politische Sache....
Der Papst wurde ja damals auch daraufhin angesprochen, ob man da nicht mal öffentlich aktiv werden müsse bei all den Verbrechen der NAZIS. Der Papst meinte damals, das wäre unklug, man könne die NAZIS zu noch mehr Unrecht reizen....

Ja, ja, die "Drei Affen machen" ist sehr "klug", kriegt man keinen Ärger!

Morgengruß
vom Schrat
auch an Gerrit Lösch wenn er denn hier mitliest ......
Very Happy
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